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Zahnpastalächeln bitte!

written by vika 26. März 2016

Wir kennen es doch alle: das Zahnpastalächeln aus der Werbung, aus Zeitschriften, auf Plakaten, bei Instagram und allen weiteren erdenklichen Medien. Das meiste ist vermutlich nur Photoshop, Bleaching, oder ein komplettes Aufpimpprogramm des Gebisses.

Doch was ist, wenn es tatsächlich eine schonendere und sogar gesunde Alternative gibt? Klingt zu unrealistisch? Ja, das stimmt. Oftmals sind es auch die Gene, die über die Zahnhelligkeit entscheiden. Dennoch gibt es eine Möglichkeit die Zähne auf natürliche Art und Weise aufzuhellen und Zahnverfärbungen, die z.B. durch Kaffee-, Nikotinkonsum und färbende Lebensmittel entstehen, entgegenzuwirken. Und genau diese Möglichkeit möchte ich, nachdem ich sie selbst mehrere Male erprobt habe, gerne vorstellen. Diese Methode der Zahnaufhellung nennt sich Ölziehen.

Wie funktioniert Ölziehen?

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Bevor mit dem eigentlichen Ölziehen begonnen werden kann, wird eine Reinigung der Zunge mit z.B. einem Zungenschaber o.Ä. empfohlen. Ich persönlich habe zusätzlich noch vorher Zahnseide benutzt, damit auch die Zwischenräume noch effektiver behandelt werden können. Zudem wird empfohlen das Ölziehen auf komplett nüchternen Magen durchzuführen, damit alle Bakterien, die sich über Nacht angesammelt haben, direkt ausgespült werden können.

Im nächsten Schritt wird ca. ein Esslöffel Öl – idealerweise kaltgepresstes Öl aus biologischem Anbau – in den Mund genommen und etwa 15- 20 Minuten sorgfältig durch die Zahnzwischenräume und die ganze Mundhöhle gespült/gezogen- ähnlich wie mit einem Mundwasser (Um die Bakterien nicht wieder zu schlucken, wird empfohlen nach 4 Minuten neues Öl zu nehmen). Bewährt haben sich dabei Öle wie Kokosöl, Leinöl, Sesamöl oder auch Sonnenblumenöl. Meiner Erfahrung nach würde ich Kokosöl empfehlen (hat starke antibakterielle Eigenschaften), nachdem ich Sonnenblumenöl einfach scheußlich fand 😀 bäh!
 Nachdem ihr das Öl 15-20 Minuten durch eure Mundhöhle gespült habt – anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber wirklich lohnenswert 🙂 – könnt ihr die nun milchig-weiß gewordene Flüssigkeit ausspucken. Bitte achtet darauf nichts davon runterzuschlucken, da sich darin nun eine hohe Konzentration an Bakterien befindet! Kleiner Tip am Rande: spuckt das am besten in den Müll aus, damit ihr das ganze Ölgemisch nicht nachher sauber machen müsst; vor allem beim hart werdenden Kokosöl nicht zu empfehlen!

Anschließend noch mit warmen Wasser nachspülen und die Zähne ganz normal putzen.

PS: Während der ganzen Prozedur könnt ihr ja tanzen, etwas lesen, Social Media suchten oder oder oder 😀 …

Zu großer Aufwand?

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, ob das ein nicht zu großer Aufwand ist für natürlich weißere Zähne? Auf den ersten Blick schon. Jedoch hat das Ölziehen noch viele weitere Vorteile, die nicht unerheblich sind! Ölziehen trägt nämlich nicht nur zur Zahn-und Mundhygiene bei, sondern hat eine allgemein entgiftende Wirkung auf den Körper:

In der russischen Heilmedizin (jetzt wisst ihr vielleicht wie ich darauf komme), aber auch in der tibetischen und indischen Heilmedizin wurde Ölziehen praktiziert, um den ganzen Organismus zu reinigen, zu entschlacken und vielen Krankheiten entgegenzuwirken. Einige Beispiele sind Migräne, Bronchitis, Hautkrankheiten, Erkrankungen des Herzens und des Blutes usw. . Weiter möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht darauf eingehen, da ich natürlich kein Arzt bin.

Fazit – meine Erfahrungen:

Da dies mein allererster Beitrag ist, könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken, dass ich – trotz böser Stimmen, die meinen, dass alles nur ein Placebo-Effekt sei- vollkommen überzeugt von dieser Methode bin! Wichtig dabei ist natürlich, Ölziehen über einen längeren Zeitraum (1-2 Monate) zu praktizieren, um die besten Resultate zu erzielen. Weiterhin ist es möglich, dass ihr anfangs Symptome entwickelt wie Husten o.Ä. , da ja eine Entgiftung des Körpers stattfindet. Ich persönlich war die ersten Tage nach dem Ölziehen kränklich, aber fühlte mich hinterher umso besser! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich kein Morgenmensch bin und manchmal das ganze der Zahnaufhellung wegen abends gemacht habe. Möchtet ihr jedoch wirklich auch entgiften, solltet ihr Ölziehen morgens praktizieren. Ölziehen lässt sich beliebig oft wiederholen, sodass ich versuche 2-3 Mal im Jahr eine brave Ölzieherin zu sein.

Wenn ihr auch Erfahrungsberichte oder Fragen habt, lasst es mich in der Kommentarbox gerne wissen.

weiterführende Quelle: Zentrum der Gesundheit

xoxo Vika

Read in: Englisch

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8 comments

confashiontime 3. April 2016 at 21:18

Sehr interessante Methode! Davon hab ich noch nie gehört! Ich kannte nur die Variante mit dem Backpulver haha (davon hast Du bestimmt auch schon mal gehört, oder?)

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vika 3. April 2016 at 21:47

Ja genau, die Methode hab ich auch mal ausprobiert, aber die soll leider nicht so gut sein für die Zähne, deswegen hab ich dann das Ölziehen für mich entdeckt. Einen schönen Abend noch meine Liebe. xo Vika

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Kimiloveslife 3. April 2016 at 22:35

Hey, davon hat mir mal ein älterer Herr erzählt mit dem ich mich auf Arbeit unterhielt, das soll wirklich eine ganz entgiftende Wirkung auf den Körper haben 🙂 danke das du mich noch mal dran erinnert hast 🙂

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vika 4. April 2016 at 11:36

Hey, wie toll. Das ist immer super, wenn Leute davon sprechen, die es auch wirklich ausprobiert haben. Gerne! Danke, dass du dir das angeschaut hast :)! Also viel Spaß beim Ölziehen- solltest du das machen :). xo Vika

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Pascale Jill 18. April 2016 at 14:14

Ich mag Ölziehen total gerne – und muss dringend wieder damit anfangen. Wenn ich mir nämlich das Kokosöl nicht abends schon ins Bad stelle (damit ich morgens gleich damit anfangen kann), versäume ich es.
Übrigens: toller Blog…mach ich mir gleich in die Favouritenliste.
Liebe Grüsse
Pascale Jill

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vika 18. April 2016 at 18:19

Ach wie schön, dass es auch andere gibt, die das machen oder so wie ich versuchen zu machen :D. Vielen Dank, dieses tolle Feedback freut mich total! Liebe Grüße zurück! Xo Vika

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Julia 19. April 2016 at 13:01

Ich habe davon während meiner Basenfastenkur gelesen und fand es schon interessant. Habe aber auch die Kur nicht durchhalten können und das nun auch verworfen… peinlich… Über welchen Zeitraum sollte man das denn machen? Also 14 Tage jeden morgen oder eher einmal in der Woche? Weißt du ob es da irgendwelche Hinweise gibt?

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vika 19. April 2016 at 14:29

Ja so eine Kur ist auch schwierig, deswegen wenigstens ein bisschen so etwas einbauen :D. Also man sollte das schon dann jeden Tag machen und wenn es geht ruhig auch mal länger als 2 Wochen, das ist natürlich dir überlassen. Aber meiner Meinung nach bringt es auch was, wenn man das immer wieder zwischendurch macht, `lieber bisschen als gar nicht`ist in dem Fall meine Devise. Es gibt nur einen Hinweis, dass man das eventuell mit dem Arzt absprechen muss, wenn man ein loses Gebiss hat, soweit ich weiß… aber davon gehe ich bei dir mal nicht aus :). Lieben Gruß xo Vika

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